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Bands auf dem Woodstock 2011

 

Jahcoustix

2009/2010 waren für Dominik Haas a.k.a. Jahcoustix unvergessliche Jahre, in denen er mit seiner Musik die halbe Welt bereiste. Zunächst machte er sich auf nach Jamaika, wo er verschiedene Künstler und Produzenten kennen lernte, dann ging es mit Gentleman auf Support-Tour nach Südamerika, in die Karibik und USA, bevor im Festivalsommer 2009 vor allem in Europa gespielt wurde. Im Oktober des Jahres tourte er mit seiner Band „the yard vibes crew“ dann drei aufregende Wochen durch sieben Länder Westafrikas, um gleich im Anschluss daran für weitere Konzerte direkt nach Israel zu fliegen. 2010 stand voll im Zeichen des neuen Albums „Crossroads“ was im September erschien. Nach einer erfolgreichen Release Tour in Deutschland, ging Jahcoustix erneut mit „Gentleman“ auf Europa Tournee - es ist wie der wahrgewordene Traum des bekennenden Kosmopoliten Jahcoustix, der einmal erklärte:

„Das ist es, was ich will: Die Welt bereisen und dabei Musik machen.“

Im November/Dezember 2010 begleitete Jahcoustix dann erneut Gentleman auf seiner Europa Tournee und spielte zum ersten mal in Spanien und Holland. 2011 wird Jahcoustix seine Fühler weiter ausstrecken und mit einer neuen Platte so viele Konzerte in so vielen Ländern wie möglich spielen um weiter eine positive Botschaft in Form der Sprache zu verbreiten, die alle Menschen verstehen: Musik!

 

The Brew

 

The Brew das sind Bassist Tim Smith, sein Sohn Kurtis Smith am Schlagzeug und das junge Phänomen Jason Barwick an der Gitarre und am Gesang. Die Generationen übergreifende Besetzung verbindet  Elemente des klassischen Rocks aus den 60er und 70er Jahre mit den Sounds von heute. Wie das ältere Bandmitglied erklärt, ist das explosive Gemisch auf ihrem aktuellen Album „A Million Dead Stars“ sowohl für ältere als auch jüngere Musikfans: "Unsere Musik ist eher ein Echo aus der Vergangenheit. Aber die Produktion und der Sound des Album ist sehr modern. Es hat einmal jemand gesagt, dass es keine    Zukunft gibt ohne die Vergangenheit. Wir hoffen, das Beste aus beiden Welten hinbekommen zu haben. " 
Nach ihrem gleichnamigen Debüt „The Brew“ im Jahr 2006 und einer EP mit dem Titel „Fate and Time“ ein Jahr später, erregt das aufstrebende britische Trio 2008 Aufsehen mit dem international renommierten Album „The Joker“. Scheinbar über Nacht füllte die Band tausender Locations in Ländern wie Polen und Spanien und hatte zudem einen hochkarätigen TV-Auftritt beim prestigeträchtigen Rockpalast in Deutschland. Ihre kürzlich fixierte Zusammenarbeit mit dem Freiburger Label Jazzhaus Records fiel mit einer „Einmal-im-Leben-Chance“ zusammen, in den renommierten Chapel Studios mit dem erfahrenen Produzent Chris West zu arbeiten. Das Ziel dieser Sessions war es, den jugendlichen Überschwang und Energie, welche The Brew auf der Bühne erzeugt, festzuhalten und sie zu auf der Platte wiederzugeben. „A Million Dead Stars“ schafft es diesen hohen Erwartungen gerecht zu werden und diese Energie wiederzugeben.
Zum einen hatte die Band bereits die Songs live auf der Bühne angetestet. "Wir schreiben Songs, die wir live spielen können", erklärt Tim Smith, "und wir nehmen Songs auf, die wir schon seit längerem live    spielen. Wenn sie nicht live funktionieren, werden wir sie nicht aufzeichnen." Fans werden sofort eine Reihe der Tracks erkennen, die die The Brew 2009 live präsentierten: der krachende und trotzige Opener "Every Gig Has a Neighbour" (mit dem hymnischen "Turn it up, play it loud!"-Chor), das unerbittliche "Wrong Tunes", sowie eine exzellente Version des lyrischen und ergreifenden "KAM".
Auch einige vertraute Elemente bleiben der integraler Bestandteil des Sounds von The Brew. So lebt z.B. der Geist von Jimi Hendrix das bluesige Riffs von "Surrender it All". Jason's Barwick akustisches Spiel auf "Mav the Rave" und "Monkey Train" hingegen, erinnert wiederum an Jimmy Page. Es gibt sogar eine Anspielung zu Malcolm Young (oder besser gesagt, mehrere) auf dem Titeltrack „A Million Dead Stars“. Alle Lieder zeigen jedoch, dass die Band ihr Gebiet erweitert, mehr melodischen Themen zu erforschen, während Jason Barwick die Gelegenheit nutzt, sich selbst als Sänger zu entdecken. Tatsächlich dient das gesamte Album als eine Art „Coming Out Party“. Dass der erst zwanzigjährige Jason Barwick die Aufgabe des Lead-Sängers übernommen hat, ist aber bereits ein erstes Anzeichen der Größe. Seine genialsten Momente kommen bei "Change in the Air" zur Geltung, einer herausragenden Melodie, wie sie die Band zuvor noch nicht produzierte.
Produzent Chris West, der schon Erfahrungen mit klassischen Rockern wie Status Quo oder Uriah Heep gesammelt hat, sowie mit den Britpop-Ikonen Richard Ashcroft und The Verve hat dazu beigetragen, ein abwechslungsreiches Album mit kunstvoll geschichteten Songs zusammen zu stellen. Hierfür gibt es kein besseres Beispiel als den Titeltrack "A Million Dead Stars“ selbst. Mit seinen siebeneinhalb irrsinnigen Minuten bietet das Lied mehrere mitreißende Höhepunkte - und gibt uns einen ersten Einblick, welche musikalischen Höhen diese talentierten Künstler bereit sind zu klettern.
Bis jetzt haben The Brew eine musikalische Spagat vollzogen, Fans werden sich wohl im klassischen Rock, aber auch in den traditionellen Blues-Lagern finden lassen. Dass man mit dem Vergleich zu   Künstlern aus der Vergangenheit tief fallen kann, ist Tim Smith und seinen beiden jungen Bandmitglieder sehr wohl bewusst. Das ist für sie umso mehr ein Grund für sie noch härter zu arbeiten, etwas ganz    Eigenes zu schaffen. "Ich denke, eine Band sucht seine Richtung für eine bestimmte Zeit", so spiegelt Tim Smith wider, "Auf A Million Dead Stars haben wir aber schon sehr unseren eigenen Sound gefunden". Zur gleichen Zeit versuchen sie die Dinge nicht zu verkomplizieren oder sich zu weit von dem zu entfernen, was sie auf der Bühne machen. "Für uns ist es Rock 'n' Roll. Wir leben, atmen, schlafen und essen ihn".

 

CANNED HEAT - Woodstock Reunite 2011
ON THE ROAD AGAIN

Für einige ausgewählte Shows kommen drei original „Woodstock“ Mitglieder der Boogie-Blues-Legende „ Canned Heat“ in diesem Sommer nach Europa: Adolfo “Fito” de la Parra, Larry „The Mole“ Taylor und  Harvey „The Snake“ Mandel. Sie standen bereits beim legendären Woodstock-Festival zusammen auf der Bühne. Begleitet werden Sie vom Gitarristen und Sänger, Dale Spalding, aus dem Stamm der US Band Canned Heat.
Mit „Let's Work Together“ oder „On The Road Again“ wurden Canned Heat weltberühmt – das sind rund 40 Jahre her, aber den Biss von damals hat die Band von der US-Westküste bis heute behalten. Canned Heat  spielten schon beim Woodstock-Festival 1969 eine wichtige Rolle. Ihr Song „Goin' Up The Country“ eröffnet gar den legendären dreistündigen Film über die Mutter aller Festivals.
Auch vier Jahrzehnte nach Woodstock kommen Blues und Boogie so frisch und peppig daher, als seien sie eben erst erfunden worden. Die legendäre Woodstock-Formation hat hörbar Freude daran, wieder live zu jammen und erscheint heute vitaler denn je. Canned Heat  liefert von der ersten Minute an dichten Blues'n'Boogie, der keinen Zuhörer still stehen lassen wird. Ein Klassiker eben, der sich indessen nicht auf den Lorbeeren der Vergangenheit  ausruht, sondern auf der Bühne Frisches anbietet. Treibende Rhythmen, die markante Harmonika als eines der tragenden Instrumente –  Canned Heat  macht noch immer schweißtreibende Musik, die direkt ins Blut geht.
Fito de la Parra: drums/vocal
Larry Taylor: bass/guitar
Harvey Mandel: guitar
Dale Spalding: vocals/guitar/harmonica

“And don’t forget to boogie!”

 

RotFront

Emigrantski Raggamuffin

Fuel for your Sovietoblaster
„Die Musik von RotFront ist nicht nur gut, sie ist auch ein Beitrag in Sachen Völkerverständigung. So wie die Russen mit Rammstein-Texten Deutsch lernten, können nun die Deutschen mit RotFront auf Russisch, Ukrainisch, sogar auf Ungarisch mitsingen.“ Wladimir Kaminer
RotFront! Die Fäuste gehen hoch, die einen tanzen Ska, die anderen Pogo. Die Band verausgabt sich auf der Bühne, als ob dieses Konzert ihr letztes wäre. Und sie spielen höllisch gut. RotFront ist die Hausband des Berliner Kaffee Burger. Das Burger wiederum ist der Geburtsort und die No. 1 Location der legendären RussenDisko. Mit ihrer Organisation als Kollektiv und ihrem High-Energy-Gebräu, das vielfältige musikalische Referenzen kennt, passen sie in die Riege anderer Kollektive, die von der Hauptstadt aus die Welt erobert haben: Seeed mit ihrem Mix aus Reggae und HipHop, Culcha Candela mit ihrem Mix aus Latino und Pop. Nun stehen RotFront in den Startlöchern und zeigen, wie sich Ostklänge (Polka, Klezmer) mit heißen Sounds des Südens (Ska, Cumbia) aufpumpen lassen. Ihre Songs verweisen auf ihre Biographien und Erfahrungen. RotFront, willkommen bei Essay Recordings, der Plattenschmiede, deren Fokus auf der Verschmelzung von globalen Pop-Sounds liegt: Hier vereinigen sich Osten und Westen, Norden und Süden, Gräben werden zugeschüttet.
RotFront wurde von zwei Berliner Emigrantskis aus der Taufe gehoben: Yuriy Gurzhy ist eine Hälfte der RussenDisko, gemeinsam mit seinem ungarischen Musiker-Kollegen, dem Initiator des HungaroGroovers Soundsystems Simon Wahorn, entwickelte Gurzhy das Emigrantski Raggamuffin Kollektiv RotFront. 2003 gegründet, erspielte es sich im Handumdrehen den Ruf der ultimativsten Partyband Berlins. Mal stehen sieben, mal zwölf oder fünfzehn Musiker auf der Bühne – im Publikum bleibt kein Mensch lange für sich alleine und spätestens nach den ersten Songs verschwindet die Grenze zwischen Bühne und Tanzfläche spurlos. Grenzen zu durchbrechen ist die eigentliche Mission von RotFront – so gesehen sind sie eine politische Band. Über Politik wird zwar nie gesungen, jedoch wird am eigenen Beispiel bewiesen, wie natürlich und harmonisch der Austausch zwischen verschiedenen Nationalitäten, Musikrichtungen und Kulturen funktionieren kann: Ein Ukrainer, zwei Ungaren, ein Amerikaner, ein Australier und fünf Deutsche mischen in ihren Songs Ska, Reggae, Dancehall- und Cumbia-Sounds mit Klezmer, frechem Hiphop mit Berliner Schnauze, osteuropäischer Turbopolka, mediterranen Melodien und Rockriffs. Die Texte auf Russisch, Ungarisch, Deutsch und Englisch erzählen über den Berliner Alltag, über die Abenteuer von Immigranten in einer großen Stadt. Nach der legendären Coverversion des Kraftwerk-Tracks „Wir sind die Roboter“ (auf dem Sampler „RussenDisko Hits 1“) findet sich auf Emigrantski Raggamuffin der Partykracher von Deichkind „Remmidemmi“. Das Berliner Jugendradio Fritz fragte im März 2008 bei einigen Bands und DJs (u.a. Fotos, Madsen, Lexy, Ohrbooten) an und bat um eine eigene Interpretation des Songs, RotFront schossen mit ihrem Eastern-Stomper den Vogel ab. Band und Label verneigen sich an dieser Stelle vor Sebi, dem zu früh verstorbenen Mastermind des Projektes.
Emigrantski Raggamuffin wurde gemeinsam mit dem Berliner Produzenten Kraans De Lutin (Tiger HiFi, Martin Jondo, Culcha Candela) aufgenommen. Um die Gitarristen und Sänger Yuriy Gurzhy und Simon Wahorn versammelten sich Akkordeonist Daniel Kahn (eigene Spitzenband: Daniel Kahn & The Painted Bird), das blechgewaltige Bläsertrio Max Bakshish (Klarinette und Saxofon), Dan Freeman (Saxofon) und Anke Luchs (Posaune) sowie Drummer Jan Pfennig (eine bekannte Größe in der Berliner Drum'n'Bass-Szene, seine Band nennt sich Human Sampler), die weibliche Stimme gehört der hinreißenden ungarischen Schauspielerin Dorka Gryllus (sie spielte u.a. in den Filmen von Sam Garbarsky: „Irina Palm“, Wolfgang Murnberger: „Der Knochenmann“ und im neuen Film von Fatih Akin: „Soul Kitchen“), das jüngste Mitglied der Band ist Mad Milian, ein noch zu entdeckender Jungstar des Berliner HipHops.

Aus dem Stand und ohne Plattenvertrag spielte die Band in den letzten Jahren zahlreiche internationale Gigs: u.a. Lowlands Festival (NL), Fusion Festival (D), Akkordeon Festival im WUK (Wien, A), Moods (Zürich, CH), Stadtgarten (Köln, D), zahllose Gigs auf Festivals und in Clubs in Ungarn. Und jetzt geht es erst richtig los.

 

The Dreadnoughts

Die 2006 in Vancouver gegründete Band verteidigt kompromisslos und überzeugend die Idee, dass Folk und Punkrock gemeinsam eine perfekte Einheit bilden. Die klassische Punk-Besetzung wurde um Akkordeon, Geige, Mandoline und Tin Whistle erweitert, und seit ihrer Gründung haben sich die Kanadier in Windeseile ein wachsende Fangemeinde erspielt, was nicht zuletzt an ihren furiosen Liveshows liegt, die sie schon bis an ferne Orte in Osteuropa führten. Auf Polka´s Not Dead findet die Band eine einmalige Balance aus an US-Punk-Vorbildern geschulten Uptempo-Krachern, Balkan-Vibes, Polkas und Country, feierwütigen Hymnen wie Gintlemen‘s Club stehen stimmungsvolle Instrumentals wie Za Smierc Przyjaciela oder Shanty-Chor-Hits wie Randy Dandy-Oh gegenüber. Die DREADNOUGHTS sind ernstzunehmende Folk-Traditionalisten und verspielt tobende Punkrocker zugleich, und das auf höchstem Niveau.

"So what we end up with a vibrant, socially conscious album that easily helps justify The Dreadnoughts' quick rise to fame…. Put simply, anyone who fancy's themselves a Dropkick Murphys, Gogol Bordello, Flogging Molly or general celtic punk enthusiast needs this album” - PunkReviews.

“The Dreadnoughts are tight. Everything sounds great, from the violin, to the mandolin and the tin whistle” - The Punk Site.

"They're definitely harder than The Mahones ever were, and their closest contemporaries would probably be Flogging Molly and The Tossers” - Chart

 

Sutcliffe

Die 5 musiker aus dem großraum nürnberg schaffen mit ihrem sound musikalische klanglandschaften.
Bei vergleichen fallen gerne namen wie giant sand, tortoise oder soundtracks zu tarantino-filmen.
Die vielschichtig instrumentierten songs zwischen lässig-bluesigem wüstenflair und coolem 60s-gitarrensound bringen dazwischen immer wieder überraschungen. ausbrüche aus diesem stilistischen rahmen sind z.b. klezmer-, oder walzerstücke, jedoch bleibt sutcliffe stets ihrem athmosphärischen sound treu.
Im juli 2008 ernannte das stadtmagazin „prinz“ sutcliffe zu einem der „heißesten newcomer deutschlands“.

 

Yopi&Consenso

Die Band um den Kölner Liedermacher Yopi formierte sich im Jahr 2004 und hat seitdem bei weit über hundert Auftritten deutschlandweit ihre wilde Mischung aus ConsciousReggae, Weltmusik, Hippie-Folk und Dub einer stetig wachsenden Fangemeinde präsentiert.
Ausgedehnte Straßenmusiktouren führten sie als Akkustik-Combo mit Kontrabass, Akkordeon, Kofferdrums, Geige und Gitarren bis nach Bosnien und Südfrankreich und schweißten das Kollektiv enger zusammen.
Elektrisch spielen sie in der Besetzung Drums, Bass, Gitarren, Keyboard und Akkordeon.
Der Bandname consenso steht ursprünglich für „Konsens“, wenn alle einer Meinung sind und jeder intuitiv die richtige Zutat für den speziellen Bandsound beisteuert. Er kann aber auch –spanisch- als „mit Gefühl“ verstanden werden. Denn die Stücke von consenso gehen nicht nur ins Tanzbein, sondern auch unter die Haut. Thematisch befassen sich die meist deutschsprachigen Lieder mit den Wirrungen des Homo sapiens im Multimediazeitalter und der Hoffnung auf eine bessere Welt. Daneben gibt es wunderschöne Liebeslieder, Chansons auf französisch und indische Bhajans als Reggaeversion. Hymnische Refrains mit Ohrwurmcharakter zeichnen ihre Lieder aus!
Im vergangenen Jahr haben sich die Wege von consenso vorübergehend getrennt, Yopi hat mehr Solokonzerte und eine CD unter dem Titel „consenso solo“ eingespielt und die übrigen Bandmitglieder sich ausführlich ihrem Projekt „Musik for the kitchen“ gewidmet.

Als Yopi&Consenso vereint will die Truppe aus Nordrhein-Westfalen beim heißen Festivalsommer 2011 wieder kräftig mitmischen!

Consenso sind:
Yopi (Gesang, Gitarre, Mundharmonika)
Alexander Kerwien (Schlagzeug, Percussion)
Stefan Spaluch (Bass)
Gebhard Schrader (keyboard, Akkordeon, Gesang)

Christian Preller (Gitarre, Dudelsack, Tin whistle, Gesang)

 

Martin Jondo – Solo und Akustik

Dass nicht selten eine Lücke klafft zwischen der Medienberichterstattung und dem, was die Menschen draußen bewegt, ist ein offenes Geheimnis. Im Popbereich, wo das Genre Reggae noch immer weitestgehend ein Nischendasein in der öffentlichen Wahrnehmung fristet, ist das nicht anders. Dabei haben Künstler wie Gentleman, Patrice oder SeeeD längst bewiesen, dass Reggae sich auch hierzulande von seinen Vorbildern emanzipiert, eigene Formen der Interpretation und ein Publikum gefunden hat, das über das Klischee der kiffenden Dreadlockträger weit hinausgeht.
Martin Jondo ist einer der versiertesten Protagonisten dieses Genres. Der Spiritualität des Roots-Reggae stets verbunden, schafft es der in Berlin geborene Halbkoreaner, das Lebensgefühl und die Inhalte der Rastafari Bewegung, in stilübergreifende und doch treffsichere Popsongs zu verschmelzen, die Kopf wie Hintern bouncen lassen. In unzähligen Live-Auftritten, solo wie auch im Vorprogramm von Gentleman, Erykah Badu, Raphael Saadiq, Culcha Candela oder Peter Fox, erspielte Martin Jondo sich eine europaweite Fangemeinde, die ihm schon 2004, noch vor Erscheinen seiner ersten EP „Rainbow Warrior“, das Prädikat „Bester Newcomer“ im Leserpoll des Genre-Magazins Riddim bescherte.
Martin Jondo veröffentlichte nach zahlreichen Gastbeiträgen für Gentleman, Culcha Candela, Mellow Mark, Neneh Cherry oder Silly Walks 2006 sein lang erwartetes Debutalbum „Echo & Smoke“, das, wie schon „Rainbow Warrior“, von Kraans de Lutin produziert wurde. Seinem Talent für authentisches Songwriting und der Verbindung zu Kraans de Lutin verdankte er dann auch den Einsatz seiner Songs im Soundtrack der Ruhrpott Komödie „Goldene Zeiten“, die nach „Bang Bang Boom“ und „Was nicht passend ist, wird passend gemacht“ den letzten Teil einer Trilogie des Regisseurs Peter Torwarth bildete.
Während „Echo & Smoke“, ein Album voller Roots-Reggae, Uptempo-Grooves und wunderschöner Balladen, noch ein Bandalbum war, wurde für das zweite Album der Titel zum Programm. Die Kompositionen für „Pure“ blieben nackt, auf´s Wesentliche reduziert. Eine Akustikgitarre und eine Stimme. Affinitäten zu Blues, Soul und Folk wurden freigelegt und Assoziationen mit Größen der Spielart wie Johnny Cash, Muddy Waters, Bob Dylan und Tracy Chapman blieben nicht aus.
Zwei ausverkaufte Europa Tourneen in akustischer Besetzung machten das Jahr 2009 für Martin Jondo zu einem Riesenerfolg, dessen Nachwirkungen sich heute in einem energiegeladenen dritten Album manifestieren, das die volle Breitseite des ganz großen Pop widerspiegelt. Um die Gesamtheit seiner musikalischen Einflüsse verarbeiten zu können, scharte Martin Jondo für die Aufnahmen von „Sky Rider“ eine neue Band um sich und fand mit Oja Tunes (u.a. SeeeD, Xavier Naidoo…) und Olsen Involtini (SeeeD, Bela B) ein Produzententeam, das es verstand, Motown Anleihen, Akustikgitarren, Hip Hop Beats und Rockgitarren in ein mitreißendes, tanzbares Gesamtkunstwerk zu gießen, das die musikalischen Wurzeln im Reggae nie verleugnet und doch für ein breites Publikum gemacht ist.
Da wäre z.B. „Cherry“, die erste Singleauskopplung des Albums, eine tanzbare, mehr als radiotaugliche Nummer, in der es – natürlich - um die süßen Verlockungen der Liebe geht. Oder „Lose Control“, das mit seinen ausgefeilten Percussion-Läufen an Marvin Gays „Move On Up“ erinnert und im spanischen Duett mit Laura López Castro doch ganz eigene Facetten entwickelt. „Dead Or Alive“ verbindet Crossover so gekonnt mit Funkgitarren, dass es einen sprichwörtlich vom Hocker reißt. „Mr. Sunshine“ ist die klare Forderung nach mehr Sonne für unsere Seelen, die sich gleich beim Anklang der ersten Beats dann auch adhoc mit den Knien solidarisieren und entspannt im Takt wippen. Zu „Broken Roses“ löffeln sich vor dem inneren Auge die Herren von hinten zärtlich an die Damen. Wie ein Weizenfeld im Wind schwofen die Feuerzeuge in lauen Festivalsommernächten von links nach rechts. Hier wird das ganz große Kino geboten!!

Zum Woodstock kommt Martin Jondo, Solo und Akustik!


Wallis Bird + Band

Die 26-jährige irische Sängerin und Songschreiberin hat ihr zweites Album „New Boots“ fertiggestellt. Der Nachfolger von „Spoons“ (2007, Island Records UK) wird bei Columbia Berlin erscheinen. Mit ihrem Debüt „Spoons“ und der schon 2006 ohne Plattenfirma veröffentlichten EP „Branches Untangle“ feierte Wallis erste Erfolge: 2006 spielte sie als erste ungesignte Künstlerin auf dem Newpop-Festival in Baden-Baden, der Song „Blossoms In The Street“ hielt sich 20 Woche in den deutschen Airplay-Charts, alleine in Deutschland verkauften sich die EP 5000 Mal. In UK stieg “Spoons” in der Veröffentlichungswoche auf Platz 5 der digitalen Album-Charts ein. Die Single “Counting To Sleep” wurde in der ersten Woche 33.000 Mal auf iTunes UK downgeloaded. 2008 war Wallis Teil einer der größten TV-Kampagnen des Jahres: Die größte englische Tageszeitung nutzte ihre stürmische Coverversion des Depeche Mode-Klassikers „Just Can’t Get Enough“ und konnte sich in Folge vor euphorischen Anrufen nicht retten.

Wer Wallis einmal live gesehen hat, weiß, hier ist eine leidenschaftliche Performerin am Werk. Keine Saite ist vor ihr sicher, kein blutiger Finger hält sie davon ab, ihrem Publikum eine Wahnsinnsshow zu bieten - kollektives Mitsingen inklusive. Wallis’ treue Fangemeinde dankt es ihr bei jedem Konzert mit unermüdlichen Sprechchören. „New Boots” fängt diese Live-Energie noch deutlicher ein als „Spoons.” Wallis schreit, röhrt, jubiliert und haut eine Reihe mörderisch erhebender Songs raus. Oder wie sie es in der vor Lebensfreude übersprudelnden Akustik/Stadion-Hymne (ja so was gibt’s) „To My Bones“ formuliert: „We’re kissing the lips of strangers, we’re hugging whoever next we meet, oh life, I love you to my bones.”
Für Wallis Bird sind Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit der Schlüssel zu allem anderen. Sie war nie eine, die man leicht übersieht und ihre Narben machen sie nur stärker. Wallis kehrt zurück mit einem lebendigen, vielfarbigen und unwahrscheinlich unterhaltsamen Album. Diese neuen Stiefel werden noch einen weiten Weg gehen. Ein erster Schritt war und den besten Beweis dafür liefert der Gewinn des irischen METEOR Awards im März 2009 (Pendant zu den Brit Awards und dem Echo) sowie mit dem neuen Album der Einstieg in die irischen Albumcharts auf Nummer 14. Wir freuen uns auf alles, was noch kommt.
„Dein erstes Album – du hast dein ganzes Leben für dein erstes Album. Einige der Stücke auf ‚Spoons’ habe ich geschrieben, als ich zwölf war. Ich denke, das neue Album ist nicht das, was man von mir erwartet hätte. Ich hoffe, dass es die Leute schockiert. Es ist die komplette Bandbreite von Gefühlen in einem Werk, denn das ist es, was ich in den letzten beiden Jahren durchlebt habe. Es ist keine Platte, zu der man abspülen kann. Ich habe während der Entstehung dieses Albums Freunde verloren. (Wallis Bird, Deutschland, April 2009).

Das Album „New Boots“ wird im März 2010 in Deutschland, Österreich und Schweiz veröffentlicht.

 

Asaf Avidan & the Mojos

Israels Ausnahmestimme mit zweitem Studioalbum auf Deutschlandtour im April/Mai

(sk) Gerade erst wurde Asaf Avidan in der Heimat Israel größte Ehre zuteil: Eine Zusatzshow mit 40-köpfigem Symphonieorchester musste anberaumt werden, um nach einem ausverkauften Auftritt auf der Bühne des Opernhauses in Tel Aviv dem immensen Publikumsinteresse gerecht zu werden. Derart musikalisch geadelt, werden Asaf Avidan & the Mojos im April/Mai hierzulande in Bandbesetzung unter Beweis stellen, dass ihr englischsprachiger Alternative-Folk-Rock im Live-Club mindestens ebenso gut aufgehoben ist.
Die Tournee führt das 30-jährige Stimmwunder Asaf Avidan mit Band in sechs Hallen zurück, auf deren Bühnen er bereits 2010 live zu begeistern wusste. Besten Anlass für den erneuten Deutschlandbesuch bietet die Veröffentlichung ihres zweiten Studioalbums „Poor Boy / Lucky Man“ (Sony Columbia, VÖ: 15.4.). Darauf verschmelzen der Diplomatensohn mit dem unverkennbaren Falsett und seine Mitmusiker Einflüsse aus Folk, 70s- und Indie-Rock, Blues sowie Americana. Angereichert mit zeitgenössischen Elementen, Celloklängen, Mundharmonikaeinlagen und nicht zuletzt Avidans leidenschaftlich-markantem Gesang entsteht dabei jener handgemachte originäre Sound, der zum musikalischen Aushängeschild der fünfköpfigen Formation wurde. Diese zählt
Heimatland zu den populärsten Acts ihrer Generation und eröffnete bereits Shows für The Who und Morrissey.

 

Mono & Nikitaman

Nach 3 erfolgreichen Alben und mehr als 500 Konzerten melden sich M&N mit
ihrem 4. Tonträger zurück.

Mono & Nikitaman stehen seit Jahren für energiegeladene Shows, ihr Sound
ist vielseitig und kontrastreich - um ihn aber genauer beschreiben zu können,
müßte man eine eigene Musikrichtung erfinden. Die Haupteinflüsse sind
Dancehall und Reggae, sie reichen aber bis hin zu Hip Hop, Soca, Punk...

Ausverkaufte Shows und Tourneen, mitsingende Fans mit den verschiedensten
Backgrounds sprechen eine deutliche Sprache: Mono & Nikitaman haben sich
ein eigenes Publikum erspielt, was ihren Status als Vorzeige-Indie Band nur
untermauert.

Mit einer extra Portion Attitude und 4 hochkarätigen Musikern im Rücken
sind M & N live ein besonderes Erlebnis, das man besser nicht verpassen sollte!

Karamelo Santo

Die wohl bekannteste argentinische Formation ihres Genres, wird uns auch dieses Jahr, wie schon in den letzten Jahren, ihren Sound aus LatinSka, Reggae, Cumbia, Rock und Punk um die Ohren hauen, dass es eine wahre Freude ist.

Nach ihrem letzten Album „Antena Patchamama“, mit dem die Jungs aus Mendoza und Buenos Aires musikalisch wieder ein wenig back to the roots gegangen sind, haben sie nun eine Live CD und DVD released. Dieses großartige Werk ist eine Zeitreise durch die 16jährige Bandgeschichte und vereint ihre besten Songs, aufgenommen in dem wunderschönen Setting des „Teatro de La Plata“. Nach den grandiosen Festivalauftritten der letzten Jahre in ganz Europa (u.a. Southside / Hurricane / Greenfield Festival, ZMF, Rock for People (CZ), Esperanzah (BE), uvm.) werden KARAMELO SANTO auch dieses Jahr wieder über Europas Bühnen rocken.

 

MKD - Musikkapelle Dornstadt

 

 

 

 

 

 

Tir nan Og - From the Pub to the People

Direkt vom Gehörgang übers Herz in die Beine begeistern Tir nan Og seit
Jahren jeden, der sich jung genug fühlt zur Combo aus folkigen, rockigen
und herzerweichenden Kängen seine Füße nicht anzubinden. Keiner der Tir
nan Og auf ihren Reisen von den engsten Pubs zu den großen Hallen erlebt
hat konnte sich lange dem Charme und der mitreißenden Show, sowie den
Geschichten über die Liebe, den Alkohol, alles was war und alles was
sein könnte wenn... entziehen.

Der Begriff "Tir Nan Og" stammt aus dem Gälischen. Es ist der Name für
das "Land der ewigen Jugend", dem irischen Paradies. Ein Jungbrunnen gab
dem Land seinen Namen.

Gitarre, Schlagzeug, Bass und so exotische Instrumente wie Muscheln,
Bodhran, Löffeln, manchmal auch Tin Whistle, Geige und natürlich Gesang
versprechen einen schweißnassen Abend mit viel Irish Folk, und
guter Laune, den man nicht so schnell vergisst. Genau das richtige um
das Tanzbein zu schwingen oder bei einem gemütlichen Bier zu lauschen.

Dabei werden nicht nur Liebhaber der irischen Folklore ausgiebig
bedient, sondern einfach alle die gern gute Musik hören. Man kann
Einflüsse moderner Punkfolk Bands wie Dropkick Murphys heraushören, aber
vor allem auch Folkrock Einflüsse der 70er Jahre, wie bei Pentangle oder
Newfie-Folk wie Great Big Sea.

Dabei kommen die Erfahrungen die die Musiker in früheren Projekten
gesammelt haben zum tragen und ergeben einen kreativen und Mix der das
Publikum mitreißt.

 

Weiherer


Offline. Nichts ist wie es bleibt.
Selbst ein Herr Beckstein ist nicht mehr anwesend. Weiherer, der bayerische Liedermacher und Radikalpoet, Extremgrantler und Geschichtenerzähler, hat ihn überstanden. Oder andersherum, der Beckstein den Weiherer nicht.
Christoph Weiherer, inzwischen längst kein Geheimtipp mehr, tourt durch Bayern und darüber hinaus wie einst Woody Guthrie durch die Staaten und präsentiert das, was er ist: ein Wanderer, ein Herumziehender, der auch ebenso gut ein Namenloser sein könnte. Jemand mit Gitarre und Mundharmonika, die Hosentaschen voll mit Texten. Da gibt es keine Unterschiede zwischen kleinen und großen Bühnen - dort wo seine Lieder gebraucht werden, ist er vor Ort, seine Gitarre die Maschine gegen die Dummheiten unserer Zeit. Man merkt, dass es ihm ernst ist. Sehr ernst sogar.

Nach dem Erfolgsalbum “scheiße schrein!” und hunderten Konzerten vor begeistertem Publikum folgt im Frühjahr 2011 “Offline” - zur Freude aller Weiherer-Fans eine Live-Einspielung. Denn eines hat sich gezeigt, Weiherer ist ein Bühnen-Mann. Seine Ansagen wachsen zu Geschichten im Sinne eines Karl Valentin: Wort- und Irrwitz, verdrehte Weltanschauungen und Philosophie. Weiherer verbindet das Komische mit dem Tragischen, die Komödie oftmals mit der Tragödie. Anders wäre vieles auch nicht auszuhalten. Denn, wie er singt: Über dich mach ich keinen Witz mehr, über dich lache ich gleich so. Weiherer kann uns zum lachen bringen, keine Frage, aber es entstehen magische Momente, macht er uns nachdenklich.

Weiherer hat sich längst frei gesungen und gespielt von den üblichen Vergleichen mit den üblichen Verdächtigen. Er steht singulär auf den Bühnen in Bayern und weit darüber hinaus. Manchmal verkannt, aber meistens erkannt als das, was er auch ist: ein Liedermacher. Mit viel Sprachwitz und einer sehr starken Bühnenpräsenz. Konzert oder Gastauftritt, Weiherer zeigt uns was bayerisches Liedgut sein kann und muss: liebevoll, lustig, aufrüttelnd, mahnend und gerade. Weil er will schließlich Lieder schreiben, so schön wie der Süden. Und genau das ist ihm längst gelungen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

dreadnoughts

 

 

 

 

 

 

 

 

 

The Brew

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jamaram

 

 

 

 

 

 

Rainer Von Vielen

Roger Chapman

 

 

 

 

 

 

The Baskery

 

 

 

karamelo

 

 

mkd

 

tir

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

weiherer